Was ist Resilienz?

Als Resilienz bezeichnet man in der Psychologie die Fähigkeit zu Belastbarkeit und innerer Stärke. Vor allem in der therapeutischen Arbeit wird verstärkt Wert darauf gelegt, Resilienz auszubilden und damit psychischen Störungen und anderen persönlichen Problemen vorzubeugen. Resilienz bezeichnet zunächst in der Entwicklungspsychologie die Widerstandsfähigkeit von Kindern, sich trotz belastender Umstände und Bedingungen normal zu entwickeln. Ganz allgemein betrachtet ist Resilienz die Fähigkeit von Menschen, auf wechselnde Lebenssituationen und Anforderungen in sich ändernder Situationen flexibel und angemessen zu reagieren und stressreiche, frustrierende, schwierige und belastende Situationen ohne psychische Folgeschäden zu meistern, d.h., solchen außergewöhnlichen Belastungen ohne negative Folgen standzuhalten. Individuelle Unterschiede in der Resilienz können dann erklären, warum es bei manchen Menschen trotz vergleichbarer Belastung nicht zu solchen Folgen kommt, womit das Thema Resilienz im weitesten Sinn zum Themenbereich der der Persönlichkeitspsychologie gehört. Mit modernen intrinsisch basierten Diagnostikverfahren wie dem LUXXprofile kann die persönlichkeitsspezifische psychische Resilienz objektiv gemessen werden. Mit entsprechenden Maßnahmen kann die individuelle Resilienz situativ gestärkt udn verbessert werden. Dabei müssen aber auch die extrinsischen alltäglichen Faktoren auf die intrinsisch wichtigsten Werte und Motive entsprechend optimiert werden. Verwendete Literatur Stangl, W. (2018). Stichwort: ‚Resilienz‘. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik. WWW: http://lexikon.stangl.eu/593/resilienz/ (2018-08-15) Reyss, Alexander (2018), 11 Köpfe 1 Ziel – Wie Profifußballer, Trainer und Fans von den Geheimnissen der Motivation profitieren, Wie Resilienz gestärkt wird

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