Motivbasierte wertschätzende Mitarbeiterbeurteilung

Die wertschätzende Mitarbeiter-Beurteilung

Jeder Mitarbeiter, der sich für seine Arbeit und sein Umfeld interessiert, wird sich diese oder ähnliche Fragen stellen. Und jeder Mitarbeiter wird Antworten haben wollen.

Jeder Mitarbeiter hat ein Anrecht darauf, „gut und persönlich wertschätzend geführt“ zu werden.

Deshalb hat er auch ein Anrecht auf regelmäßig geführte Beurteilungsgespräche. Es gibt nichts Schlimmeres als seinen persönlichen Stellenwert im Unternehmen gar nicht oder hintenherum über „Radio Korridor“ bzw. Kollegen zu erfahren.

  • Welche Verunsicherung resultiert daraus, wenn man seinen eigenen Stellenwert ohne kompetentes Feedback bestimmen muss?
  • Wie viele Missverständnisse in der eigenen Beurteilung wie auch in der Beurteilung der gesamten Arbeit resultieren daraus?

Das Beurteilungsgespräch ist deshalb eminent wichtig und wirkungsvoll, sowohl für den Mitarbeiter als auch für den Vorgesetzten. Das Beurteilungsgespräch ist für den Vorgesetzten die Gelegenheit, die Beziehung zum Mitarbeiter zu klären und zu vertiefen.

Wichtig: Aus der Sicht des Mitarbeiters ist jedes Gespräch und jeder Kontakt mit dem Vorgesetzten eine Art Beurteilungsgespräch!

With a little help… Die individuelle Mitarbeiterförderung

Mitarbeiter mobilisieren, einbeziehen, ernst nehmen – diese Eigenschaften entscheiden mit, ob eine Abteilung und damit letztlich das gesamte Unternehmen Erfolg hat, oder Misserfolg. Kapital, Maschinen und Techniken sind austauschbar, aber die Qualität der Mitarbeiter ist einzigartig und macht ein Unternehmen unverwechselbar.

Jeder Vorgesetzte sollte sich dies vor Augen halten, wenn er in ein Beurteilungsgespräch geht, denn ein solches Gespräch ist gleichzeitig auch die beste Chance, den Mitarbeiter zu fördern oder ihn sogar zu befördern.

Ein gut geführtes Förderungsgespräch gibt aufgrund der Beurteilungsergebnisse auch immer Anhaltspunkte darüber, in wiefern Leistungen und Leistungsentgelt miteinander übereinstimmen bzw. neu überdacht werden müssen.

Wie sieht aber ein gut geführtes Beurteilungsgespräch bzw.

Förderungsgespräch aus?

  • Welche Kriterien muss man anlegen?
  • Welche Dinge sind zu beachten?

Der Mitarbeiter ist nicht „Feind“, sondern Partner. “ With a little help from his friends“ erreicht er/sie nachhaltige und selbstverantwortliche Spitzenleistungen.

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Das Mitarbeiter-Förderungsgespräch ist der Spiegel der Beziehung des Mitarbeiters zu seinem Vorgesetzten, zur Arbeit, zum Unternehmen und letztlich auch zu sich selber. Es ist ein hervorragendes Mittel, diese Beziehungen zu verbessern und zu vertiefen.

Vor diesem Hintergrund ist es ein höchst sensibles Gespräch, das von beiden Seiten nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf. Ein gutes Mitarbeitergespräch kann nicht nach Schema f aus dem Lehrbuch genommen werden, sondern muss vom Vorgesetzten, wie vom Mitarbeiter erarbeitet werden.

Keiner lässt sich von jedem alles sagen.

Schließlich repräsentiert der Vorgesetzte erst einmal das Unternehmen und dessen Zielsetzungen. Trotz aller Kooperation und allem Verständnis weiß jeder Mitarbeiter intuitiv“, dass der Vorgesetzte letztendlich am längeren Hebel sitzt.

Dies ist für ein Mitarbeiter-Förderungsgespräch nicht die beste Voraussetzung und es verlangt viel Fingerspitzengefühl einen Mitarbeiter dazu zu bewegen, offen und ehrlich über sich und seine Arbeit zu sprechen, um seine Leistung beurteilen zu lassen.

Im Namen des Unternehmens…Was heißt eigentlich beurteilen?

Ein Urteil setzt klar definierte Maßstäbe voraus. Man muss wissen, womit dass zu Beurteilende verglichen werden soll.

Das heißt: Sowohl Führungskraft als auch Mitarbeiter müssen die Beurteilungskriterien kennen und auch akzeptieren. Begriffe wie „Pflichtbewusstsein“, „Arbeitseinstellung“, Leistungsbereitschaft,

Führungsverhalten oder initiative müssen für alle Beteiligten das Gleiche bedeuten. Bevor ein IST-Zustand diskutiert werden kann, muss der SOLL-Zustand definiert werden und beide diesen akzeptieren können. Das klingt komplizierter als es ist.

Letztendlich geht es darum, dass nicht aneinander vorbeigeredet wird. Es ist schließlich kein

Kaffeekränzchen, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung unter Gleichberechtigten und da sollten sich die Beteiligten darüber klarwerden:

  • Was hält der Mitarbeiter für wünschenswert: SOLL?
  • Was hält der Vorgesetzte für wünschenswert: SOLL?
  •  Wie sieht der Mitarbeiter die tatsächliche Situation: IST?
  • Wie sieht der Vorgesetzte die tatsächliche Situation: IST?

Und vor allen Dingen soll ein Beurteilungsgespräch motivieren

und nicht demoralisieren und maßregeln.

Ziel der Mitarbeiterbeurteilung ist die Förderung des Mitarbeiters

Mehr Informationen zum Thema Mitarbeiterförderung und Mitarbeiterbeurteilung hier…

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